«DAS MITTELMEER
ENDET DORT, WO DER OLIVENBAUM NICHT
MEHR WÄCHST» 

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 Die Olive zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und galt bereits in der Antike als Zeichen für Wohlstand, Frieden und Reichtum. Ihre Heimat ist das Mittelmeer, seit tausenden von Jahren werden in der Ägäis Region Bäume gesetzt, gepflegt und geerntet. Archäologischen Ausgrabungen auf dem Gebiet der heutigen Türkei enthüllten die Geschichte der archaischen Stadt Klazomenai. Dort wurde bereits im 6. Jahrhundert vor Christus Olivenöl hergestellt.

Olivenbäume werden bis zu 5000 Jahre alt und sind vielseitig verwendbar. Das schön gemaserte Holz des Stammes
wird zur Herstellung von Töpfen und Pfannen verwendet, aus den Samen der Olive können Halsketten und Tesbihs (Gebetsketten) hergestellt werden. Anfallende Reste dienen als Dünger sowie Kraftstoff. 

 

Die einzigartige Kombination von Klima und Bodenbeschaffenheit in der Türkei
verleiht unseren Olivensorten ihren unvergleichlich intensiven Geschmack.

 

Viele Menschen in der heutigen Türkei, von der Schneiderin über den Metzger bis zur Beamtin,
kaufen von ihrem angesparten Geld ein Feld, bewirtschaften es, bauen Oliven an, ernten sie und
bringen sie dann zu den Pressanlagen, um Olivenöl für ihren Haushalt zu gewinnen.
Über 50 landesspezifische Sorten sorgen für eine ausserordentliche Vielfalt auf dem Familientisch
und sind ein wichtiger Teil der Kultur. 

OLIVENBÄUME:
EIN KOSTBARES KULTURGUT